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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

pc-Korrespondenz

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe unserer Zeitschrift "pax christi-Korrespondenz". Die "pc-Korrespondenz" erscheint dreimal im Jahr.

Die aktuelle Ausgabe 01/2017 trägt den Titel "Die Militarisierung unserer Gesellschaft - unaufhaltsam?".

Sie finden diese Ausgabe als Download rechts in der Box.

Lesen Sie hier das Vorwort:

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

der frühere Bundeskanzler Kohl hat die Bundeswehr früher oft als „größte Friedensbewegung Deutschlands“ bezeichnet. Der Zynismus, der in dieser Aussage liegt, ist in den letzten Jahrzehnten erheblich größer geworden: was „verteidigen“ deutsche Soldaten eigentlich wo und warum und was haben die direkten und indirekten militärischen Interventionen für den Frieden in der Welt tatsächlich bewirkt? Diese Ausgabe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der neuen angestrebten Großmachtrolle Deutschlands, für die das Militär unverzichtbar ist.  Unsere Autoren beschäftigen sich außerdem mit der geplanten Straffreistellung von Regierenden und Soldaten, die einen Angriffskrieg auslösen, mit den Werbekampagnen der Bundeswehr insbesondere bei Jugendlichen und der staatlich finanzierten Militärseelsorge als Legitimation militärischen Handelns.  Der „Kampf um die Köpfe“, der beim Thema Militär und Bundeswehr derzeit stattfindet, ist eine eminent wichtige gesellschaftliche Auseinandersetzung, in der die Friedensbewegung gefordert ist.

Die Friedensbewegung lebt auch von Kontroversen, die notwendig sind, weil das, was geschieht, oft nicht leicht zu verstehen und eindeutig zu bewerten ist. Der Kampf um die Deutungshoheit, was z.B. den Syrienkrieg angeht, tobt seit längerer Zeit in den Medien. Nach wie vor gilt: Jede Erkenntnis, jede scheinbar „objektive“ Berichterstattung, ist interessen- und perspektivenbedingt. Deshalb eröffnen wir in dieser Ausgabe eine kontroverse Auseinandersetzung (die es auch schon innerhalb der Redaktion gab) mit einem Diskussionsbeitrag von Hans-Joachim Werner zu den Hintergründen des Kriegs in Syrien. Die Redaktion teilt nicht alle Aussagen des Artikels; wir glauben aber, dass die Debatte um das, was in Syrien passiert, geführt werden muss, und laden herzlich zur Teilnahme daran ein.

pax christi im Diözesanverband Münster ist auf vielen Ebenen aktiv, insbesondere mit engagierten Menschen wie unserem neuen geistlichen Beirat Klaus Hagedorn, der sich in dieser Ausgabe vorstellt, mit dem Kreis von Menschen, die den Papst-Johannes XXIII-Preis verleiht und mit unseren Friedensdienstleistenden in Kiew, die zu Wort kommen. Außerdem berichten wir über zahlreiche Veranstaltungen verschiedener Art, die in den letzten Monaten in unserem Bistum stattgefunden haben. Eine Glosse, Buchempfehlungen und Termine runden die Ausgabe ab.

Herzlichen Dank an alle Mitglieder und Mitstreiter*innen, die pax christi im Bistum lebendig machen! Die Redaktion wünscht viel Freude und viele Anstöße beim Lesen.

Daniel Kim Hügel, Ferdinand Kerstiens, Stefan Leibold, Eberhard Ockel

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Die nächste Ausgabe der pc Korrespondenz "02/2017" erscheint voraussichtlich Mitte 2017.

Weitere Ausgaben unserer pc-Korrespondenz finden Sie in unserem "Archiv".
 

Dateien zum Download

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