Zum Inhalt [I]
Zur Navigation [N]
Kontakt [C] Aktuelles [2] Suchfunktion [4]
human-1375482_1920.png

pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Spiritueller Impuls

Wir präsentieren regelmäßig in den Ausgaben der pc-Korrepondenz sowie monatlich auf unserer Webseite einen aktuellen „Spirituellen Impuls“. Haben Sie etwas selbst Geschriebenes oder etwas Schönes gefunden? Dann schicken Sie uns gerne Ihre Idee an: muenster@paxchristi.de oder pax christi Münster, Schillerstraße 44a, 48155 Münster. Wir freuen uns!

Mai 2018

Als ich zum Katholikentagsstand von pax christi komme, drückt mir Gerold König ein Faltblatt in die Hand: „Das Aachener Friedenskreuz. Unterwegs für Frieden und Versöhnung“. Mit diesem war ich zum 60-jährigen pax christi-Jubiläum auch schon unterwegs, zum Soldatenfriedhof  Materborn am Niederrhein.

Es entstand 1947, als Krefelder Kriegsheimkehrer ein Zeichen der Buße und der Versöhnungsbereitschaft setzen wollten; geschaffen hat es Anton Wendling. Das große, 150 kg schwere Kreuz mit dem Antlitz des leidenden Jesus wurde bei Wallfahrten getragen und war bei Versammlungen und Gottesdiensten präsent. In den 80-er Jahren wurde es auch zu Kasernen und Raketenstationen gebracht; es war beim atomaren Zwischenlager in Ahaus und kam 1989 auf dem Rhein „gegen den Strom“ zur Europäischen Ökumenischen Versammlung in Basel.

„Frieden braucht beharrliche Brückenbauer!“, ist die Botschaft des Kreuzes.

„Tragt das Kreuz überall hin, wo der Frieden in Gefahr ist!“, hatte Papst Pius XII. 1950 den Wallfahrer*innen mit auf den Weg gegeben.

Wohin müssen wir in unserer Gegenwart mit dem Kreuz ziehen? Ferdinand Kerstiens schreibt in seiner theologischen Reflexion „Versöhnung braucht Mut und Tatkraft“ in der Broschüre für den Katholikentag 2018: „Wenn wir heute unsere Welt sehen, unsere zerrissene Welt, die Welt der Gewalt, der ungerechten Lebenschancen, die Welt, unsere Welt, die vom Streben nach Profit bestimmt ist und dafür Menschenleben opfert, dann wird deutlich, wie wichtig der Dienst an der Versöhnung ist. Christinnen und Christen, die darauf vertrauen, dass Gott immer zur Versöhnung bereit ist, die selber diese Versöhnung annehmen, zu ihrer Schuld am Zustand dieser Welt stehen, können die Versöhnung, die Gott uns anbietet, weitergeben auf allen Ebenen. Das ist unsere Chance auch und gerade in unserer Zeit. Wir können uns dabei verbinden mit allen, die, aus welcher Motivation auch immer, sich für Versöhnung und wahren Frieden einsetzen.“

Wohin möchtest du heute das Aachener Friedenskreuz tragen?

Veronika Hüning


Mehr Informationen, Fotos und das sehr eindrückliche „Gebet zum Friedenskreuz“ findet man unter www.aachenerfriedenskreuz.de