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daszentrum (Medium).JPGDas Zentrum "Our Kids"

pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Aktuelles aus Kiew

An dieser Stelle berichten wir und unsere Freiwilligen in Kiew regelmäßig von ihrer Arbeit, ihren Eindrücken und ihren Erlebnissen im Kinderheim "Our Kids", in Kiew und in der Ukraine.

An dieser Stelle lesen Sie den Abschlussbericht von Aljoscha und Charlotte. Nach einem knapp einjährigen Aufenthalt sind beide im Sommer zurück nach Deutschland gekehrt. Hier schildern Sie ihre letzten Erlebnisse und ziehen ein Fazit ihres Aufenthalts.


„Herausfordernd und spannend, mit Höhen und Tiefen“

Abschlussbericht von Charlotte und Aljoscha aus Kiew

Ein Jahr geht schnell vorbei… unsere „Frieda“ Charlotte und unser „Friedi“ Aljoscha haben ein Jahr lang ihren Freiwilligendienst in Kiew im Kinderheim „Our Kids“ absolviert. Zum Abschluss berichten sie von ihren letzten Monaten vor Ort und ziehen Bilanz nach einem Jahr voller Erlebnisse.

Endlich mal wieder ein paar Zeilen aus Kiew. Ja wir leben noch. Uns geht’s echt nicht schlecht. Die Sonne scheint viel. Kiew ist wieder super wach, als hätte es nie geschlafen. Es ist warm. Und es war erstaunlich grün hier. Doch nicht lange. Die Temperaturen sind zu hoch und viel vertrocknet wieder. Gerade gibt es nichts zu arbeiten. Alle Kinder sind bis August im Ferienlager.
Wir leben entspannt, verreisen noch ein bisschen mehr und erleben die Ukraine nochmal ein bisschen intensiver. Für August planen wir dann tägliches Programm für die Kinder. Wir würden gerne auch ein kleines Abschiedsfest, eine richtige Kids-Party mit Disco und Spaßolympiade, organisieren. Vielleicht auch mit kleiner Tombola. Dosenwerfen. Wasserbombenschlacht? Wäre auf jeden Fall schön.

Gemischte Gefühle für den Abschied. Mal wieder beginnt ein neuer Abschnitt. Was natürlich auch spannend ist. Freude darauf auf jeden Fall. Und na ja, einiges, woran man sich gewöhnt hat, sich sogar verguckt, ein bisschen oder manchmal halt auch sehr verliebt hat, bleibt hier zurück. Die Kids, die Stadt, die schönen Plätze, die ganze Atmosphäre, die Menschen. Aber eher sollte man die verbliebene Zeit noch genießen und nicht zu viele Gedanken an den Abschied verschwenden. Deswegen gleich hier nachfolgend,  was sich in letzter Zeit so getan hat, inklusive kleinem Rückblick.

Aljoscha
Aus dem Büroleben habe ich mich so weit wie möglich zurückgezogen. Ich schau nur noch zum Kopieren, Ausdrucken oder Fragenstellen vorbei. Die ganzen Ungenauigkeiten bei Absprachen und der Fakt, dass es nie einen richtigen Zuständigkeitsbereich für mich gab… einfach das Interesse verloren für interne News und Partizipation.

Direkt zu meinen Freizeitangeboten

Tatsächlich biete ich jetzt jeden Freitag Hip-Hop Unterricht für die Kinder an. Charlotte nimmt auch fleißig teil. Erst nach mehrmaligem Nachfragen der Kinder, habe ich mich endlich getraut. Immer im Kopf, dass mein Level zu niedrig sei, um irgendwas weiterzugeben.
Die Kinder waren in den ersten Stunden pünktlich und fast aufgeregter als ich… doch die Anfangseuphorie, nach wenigen Stunden ein super Hip-Hop-Star zu sein, ohne richtig zu trainieren, ließ dann relativ schnell nach. Die Gruppe wurde ein bisschen kleiner. Die Kinder mit sehr starkem Aufmerksamkeitsbedürfnis verließen nach einigen Auseinandersetzungen die Gruppe. Und ich wurde zum Motivator. Für die einen zu leicht, für die anderen zu schwer. Ständig: Aljoscha schau mal!! Ist das so richtig? Eeeinfaaaach, kann ich längst schon!! Mega einfach, guck doch!! Maaaan zu schweeer!!! Zwei Wochen vor dem internationalen Kindertag, die Frage vom Büro: Aufführung? Dann gab’s pro Woche 3x Training. Was auch eher motivationsbedingt durchwachsen lief. Ich war deshalb leicht gestresst. Dann die Aufführung. Am nervösesten war mal wieder ich, doch alles lief gut. Wir, die sieben verbliebenen Kids und ich, führten zwei kleine Choreos auf und „freestylten“ ein bisschen. Lob und Lob, alles kam super an und übertraf die Erwartungen der Meisten. Die Kinder waren sehr stolz auf sich und ich natürlich auch auf alle.

Tja, Jonglieren wurde aufgelöst… bis auf 3 Kinder hatten die anderen keine Lust mehr.

Dafür spielen wir jetzt mittwochs eine Stunde Fußball. Einfach zwei Mannschaften gegeneinander. Wenn keiner kommt, gehe ich jetzt einfach rum und klingle die Wohnungen ab oder rufe direkt im Büro an. Die Kinder sind viel motivierter und aktiver. Und vor allem die Mädchen spielen ziemlich grob.

Beim Kindertanzen hat sich vom Ablauf her wenig geändert. Wir spielen mehr Fangspiele. Seit einiger Zeit habe ich ein kleines Belohnungssystem eingeführt: Wer sich an die Regeln hält und aktiv mitmacht, erhält am Ende der Stunde eine Münze. Oder wer sich im Vergleich zum vorigen Mal steigert. Die Münzen kann man dann sammeln und gegen verschiedene Gewinne wie Sticker, Flummies, Tattoos und kleine Spielzeuge eintauschen. Die Motivation gut mitzumachen, scheint gestiegen, ich muss weniger auffordern und motivieren. Dementsprechend ist das „Geweine“ am Ende größer, wenn es nach mehreren Ermahnungen keine Münze gibt.

Dennoch ist nicht jede Stunde Friede-Freude-Eierkuchen. Manchmal breche ich nach der Hälfte ab, wenn überhaupt keine Ruhe einkehrt, sich zu viele Kinder gleichzeitig streiten oder alle total unkonzentriert sind und nur Faxen machen. Das passiert aber eher selten.

Je größer die Gruppe desto wilder sind alle drauf.
Die letzten Male war ich besonders stolz auf mich. Wir haben einen kleinen neuen sehr wilden Kerl in der Gruppe. Doch ich blieb erstaunlich gelassen, nahm ihn immer auf meinen Schoß oder an meine Seite. Trotz der zahlreichen anderen Kinder und seines ständigen Widerstandes, hatte ich die Stunden erstaunlich gut unter Kontrolle. Auch wenn am Ende das „Geweine“ groß war.

Und sonst so arbeitstechnisch

Bei max. 4 Stunden Arbeit am Tag, zu viel Leerlauf. Spät aufstehen, ein bis zwei Dinge erledigen, ohne Stress, dann in die Familien oder Nachmittagskurse. Wenig Struktur. Ob du die Dinge schaffst oder nicht… na ja nicht so schlimm. Dann wieder oft das Gefühl, dass ich meine Zeit verschwende.

Was mache ich hier eigentlich? Ich bin doch nicht extra hierher gefahren, um gefühlt den halben Tag nur abzuhängen. Nach einigen motivierenden Gesprächen mit unserem Besuch hier, habe ich beim Goethe-Institut angefragt, auf der Suche nach einer Vormittagsbeschäftigung. Dann habe ich für eine halbe Woche mitgeholfen, die Bücher der Bibliothek mit Sicherheitsklebern zu versehen.

Spannend ist was anderes, aber doch erfüllend, da ich wieder das Gefühl hatte, richtig beschäftigt zu sein und was zu machen was wirklich gebraucht wurde. Den ganzen Tag.

Das Zentrum hat eine satte 550 Euro Spende für die Kinder erhalten. Da hat die Gründerin doch tatsächlich uns Freiwillige gefragt: Was denkt ihr? Das Spielzimmer neu ausstatten!!  Nach zwei Monaten (die Artikellisten waren schon längst erstellt) und viel Planlosigkeit, wie das ganze jetzt bezahlt werden soll, hat es endlich geklappt. Dann noch falsche Mitteilungen und endlich hatten wir alles zusammen. Die Kinder haben sich riesig gefreut!!! Ich bin jetzt auch öfter nach der Arbeit und in meiner Freizeit im Spielzimmer.

Leider sind schon ein paar Sachen kaputt gegangen und können anscheinend nicht umgetauscht werden… mal gucken was daraus noch wird.

 

Sonstiges

Auch die Urlaubsplanung hier war… interessant. Da wir ursprünglich mit ins Feriencamp der Kinder sollten, hatte ich keine Wahl, als mir all meine Urlaubstage im Juni zu nehmen. Mit dem Bus von Kiew nach Moskau, St. Petersburg, Tallinn, Riga und dann Minsk. Belarus und Visum… und anfangs habe ich noch gedacht das russische Visen kompliziert sind. Auf jeden Fall alles echt interessante und spannende Städte!! Jedoch gefällt mir Kiew am besten.

Im Verlaufe des Jahres habe ich tatsächlich ein Faible für alte Plattenbauen entwickelt. Charme und Atmosphäre hat das Heruntergekommene, das Alte für mich bekommen. Die Babuschkas, mit ihren kleinen Obst- und Gemüsestände an jeder großen Straße. Die durchrüttelnden Mashrutka-Fahrten. Voll gequetschte Metros. Sehr überschwemmte Straßen bei Starkregen.

Hätte ich selber nie gedacht. Aber irgendwie versprüht all das eine schon einzigartige Atmosphäre, wenn man sich darauf einlässt, sich dafür öffnen kann. Und irgendwie genieße ich es einfach hier zu sein, hier zu leben.

 

Rückblick und Kritik

Schon herausfordernd, aber auch spannend. Der Anfang war nicht leicht: Sowohl sozial Anschluss finden, als auch die Arbeitsstruktur und das Arbeitstempo im Zentrum. Dass alles von dir kommen musste, war irgendwie unerwartet. Kein Druck, gefühlt könnte man die ganze Zeit nur abhängen. Dazu war mein Russisch zu schlecht, da hat mir einfach der Mumm gefehlt eine Gruppe aufzumachen. Doch nachdem ich mich ein bisschen eingewöhnt hatte, musste einfach was kommen. Ich meine, deswegen war ich ja hier.

Jonglieren. Kann man mit wenig Sprache erklären. Müsste klappen. Tja, plötzlich waren 11 Kinder in einem Raum und das Drama ging los. Streitereien, Beleidigungen und zu viel Action. Ich brauchte ganz klar zwei kleinere Gruppen. Generell war die Motivation des Großteils immer ein kleines Problem. Dennoch fanden vier der Kids wirkliche Begeisterung. Und im Endeffekt erreicht man nie alle. Nur 1x die Woche, zwei Gruppen jonglieren und daneben viel in den Familien sein, viel rumsitzen und warten und dann nur ab und zu mit ein paar Kindern spielen können? Nicht gerade erfüllend. Also eine Gruppe für die kleineren.

Kindertanzen. Anleitung und Erklärungen auf Vokabelkärtchen geschrieben und dann ran da. Zu Anfang auch viel zu stressig. Die Kinder sind einem auf der Nase herumgetanzt. Doch mit der Zeit wurde der Ablauf strukturierter, es gab klarere Regeln und die Freude der Kids am Kurs wurde einfach zu goldig. Ständiges Nachgefrage wann wieder tanzen ist, ob wir nicht jeden Tag tanzen könnten. Meine Lieblingsgruppe.

Kurz noch, was nicht so lief: Die nicht vorhandenen Absprachen zwischen Familien und Büro in Bezug auf unsere Arbeitszeiten. Keinen richtigen Ansprechpartner für so etwas, aufgrund des Direktorwechsels. Die Ohnmacht, die mit der Akzeptanz einer anderen Kultur und ihrer Arbeitsmoral einhergeht. Vor allem wie weit ist Akzeptanz angebracht? Da ich erst nach einer Weile merkte, dass ich hier mit zu viel Akzeptanz nicht weiterkomme, unglücklich werde. Das Gefühl an diese Organisation gebunden zu sein und sich keine neue Vormittagsbeschäftigung suchen zu können.

Trotz alledem habe ich gerade gegen Ende hin gemerkt, wie viel Freude und Leichtigkeit man den Kindern hier schenkt. Wie viel Spaß und lockereren Umgang. Mehr Freiheiten als bei so manchem Erzieher. Und alleine deswegen lohnt sich diese Stelle. Nur vielleicht nicht Vollzeit, sondern 2-3 Tage die Woche. Die ganze Selbstbestätigung, die man von den Kindern bekommt. Jetzt merke ich, wie sehr ich doch einige Kinder aus meinen Familien vermissen werde. Ihr Lachen und ihre Freude, mich einfach zu sehen.

Und zum Schluss ein dickes Danke an meine Tanzschule. Die Begeisterung fürs Tanzen hat mich sicher durch den Winter getragen und durch alle weiteren Tiefs. Zudem lerne ich gerade gegen Ende dort immer mehr Leute kennen. In Deutschland würde ich natürlich gerne weiter so intensiv tanzen. Irgendwie kann ich mir jetzt sogar meine Zeit nicht ohne vorstellen.

 

Charlotte

Ich bin glücklich. Der Sommer ist da und ich vermisse die Kinder, die zurzeit im Ferienlager sind. Sie haben mir das Jahr über Halt, Motivation und neue Ideen gegeben. Sie waren mein Ruhepunkt aber auch gleichzeitig diejenigen, die mich nicht haben still sitzen lassen.
Die Situation, dass sie jetzt nicht da sind, hat mir jedoch auch neue Möglichkeiten eröffnet. So unterrichte ich seit diesem Monat zweimal in der Woche Englisch im SOS Kinderdorf am Rand von Kiew und auch in einer Familie, die aus dem Osten geflohen ist. Es ist sehr interessant, da ich nochmal verschiedene Kinder kennenlerne und Kinder unterschiedlichen Alters unterrichten darf. Die Vorbereitung von Arbeitsblättern und Aufgaben für die Kinder fällt mir durch gesammelte Materialien und meine Erfahrungen jetzt auch nicht mehr so schwer. Durch die Englischstunden im Zentrum und jetzt auch im SOS Kinderdorf wurde mir die Möglichkeit gegeben, mich auszuprobieren und viel Neues zu lernen, ohne Druck zu haben oder kontrolliert zu werden. Darüber bin ich sehr froh.

Bereits im Juni hatte ich viel Urlaub genommen, da es hieß, dass wir den gesamten Juli mit den Kindern verreisen würden. Kurz vorher dann die Info: So gut wie niemand wird im Zentrum sein. Im Juli ist für uns nichts zu tun. Wieder einmal etwas worüber ich mich ärgerte. Doch das führte letztendlich dazu, dass ich in diesem Monat mit einer Freundin für ein Wochenende verreiste, in den Karpaten war und mit meiner Schwester in den Urlaub fliegen werde. Ich freue mich, die Möglichkeit gehabt zu haben, verschiedene Städte in der Ukraine kennenzulernen. Das Land ist sehr vielfältig und die Städte unterscheiden sich stark voneinander.

Mittlerweile freue ich mich auch schon auf meine Heimreise. Vielleicht wird sich das in den letzten Tagen hier nochmal ändern, denn die Kinder werde ich auf jeden Fall vermissen. Wie auch schon in den letzten Monaten ist die Lage im Zentrum immer noch angespannt. Im Büro bin ich nie, um zu arbeiten. Ich bin dort, um mich mit Kollegen zu unterhalten oder etwas zu drucken. Es ist für mich sehr überraschend, denn bevor ich meinen Freiwilligendienst begann, kannte ich meine Erwartungen nicht. Jetzt kann ich sagen, dass ich erwartet habe zu arbeiten, eingebunden zu sein und viele Aufgaben zu haben. Ich habe das als Voraussetzung für eine Arbeitsstelle gesehen und deswegen nicht darüber nachgedacht.

Mein Fazit: Ich bin teilweise enttäuscht über meine Zeit hier, dazu später mehr. Doch muss ich sagen, dass ich stolz darauf bin, viel für mich selbst gelernt zu haben und stolz auf alle Erfahrungen, die ich gemacht habe und die Hürden, die ich überwunden habe. Insgesamt bin ich froh, dass ich, wenn auch sehr spät, die Möglichkeit genutzt habe, etwas für die Kinder anzubieten. Denn die Bastelnachmittage und der wöchentlichen Ballettunterricht sind etwas, was mir sehr viel Spaß macht und worauf ich sehr stolz bin. Natürlich fiel es mir nicht immer leicht, Ballett hier zu unterrichten. Gerade mit der Sprachbarriere und der fehlenden Aufmerksamkeit einiger Kinder. Letztendlich habe ich für mich entschieden, dass jeder der kommen möchte einfach kommen soll. Auch wenn die Kinder dann nicht mitmachen, versuche ich sie zu motivieren.  Wenn es aber nicht klappt, lasse ich sie einfach zuschauen und konzentriere mich lieber auf die anderen. Denn ich glaube, dass es ihnen in jedem Fall gut tut, auch mal Zeit außerhalb der Familien zu verbringen.  Was sich hier für mich persönlich geändert hat ist definitiv die Vertrautheit der Abläufe hier im Zentrum und, dass ich weiß, dass eigentlich nichts von mir erwartet wird von Seiten des Büros.

Ich habe mir in den letzten Monaten meine eigene Struktur entwickelt, die sehr vage ist und gerade in diesem Monat zusammenbricht. Auch gerade daher rührt meine Enttäuschung, denn in diesen 13 Monaten fiel es mir jeden Tag aufs Neue schwer, mich zu motivieren und mir immer wieder etwas auszudenken. Ich bin froh, dass ich mit der Zeit die Ansprüche und Abläufe hier gelernt habe zu verstehen und manchmal mache ich mir noch zu viel aus den Sachen, die hier geredet werden. Das ist schade und ich hätte es mir anders gewünscht aber letztendlich lerne ich auch daraus und weiß, was ich beim nächsten Mal besser machen werde.

Mit vielen Höhen und Tiefen hatte ich ein aufregendes Jahr, welches sich jetzt dem Ende zuneigt und mir mal wieder eine neue Perspektive eröffnet hat. Ich bin allen Menschen, die ich kennenlernen durfte und die mir in diesem Jahr geholfen haben sehr dankbar und möchte meine Erfahrungen hier nicht missen. Es war für mich eine besondere Erfahrung, in der Ukraine leben zu dürfen und ein bisschen tiefer in die Kultur und Mentalität der Menschen eintauchen zu können.

Eure Freiwilligen aus Kiew, Charlotte und Aljoscha